Ratgeber für Einsteiger und Rentner
Du fragst dich, ob Geld im Internet verdienen wirklich klappt? Und du hast Sorge, an Betrüger zu geraten? Die Sorge ist berechtigt. Wer vorsichtig fragt, lässt sich schwerer täuschen.
Hier bekommst du eine ehrliche Antwort in einfachen Worten. Dazu eine Liste, mit der du Abzocke erkennst, bevor sie dich Geld kostet.
Kurz gesagt
Ja, es gibt seriöse Wege. Aber keinen ohne Arbeit und Geduld, und keinen ohne Risiko. Wer dir etwas anderes erzählt, will meistens dein Geld.
Ja, es gibt Menschen, die im Netz etwas dazuverdienen. Sie verkaufen eigene Produkte oder Dienstleistungen. Oder sie machen bei Partnerprogrammen mit: Dort empfehlen sie fremde Produkte und bekommen eine Provision.
Das Aber ist wichtig: Es dauert. Du musst lernen und ausprobieren, und du musst dranbleiben. Ob am Ende etwas übrig bleibt, kann dir vorher niemand sagen. Wir auch nicht.
Wer dir eine feste Summe verspricht, kennt dich nicht und weiß nicht, was du tun wirst.
Finger weg
1. Du sollst vorher zahlen.
Seriöse Anbieter verdienen an dem, was sie liefern. Verlangt jemand vorab eine Gebühr, eine Kaution oder ein „Startpaket“, verdient er an dir.
2. Ein Nebenjob gegen Gebühr.
Echte Arbeitgeber zahlen dir Lohn. Sie verlangen kein Geld für eine Stelle, für „Schulungsmaterial“ oder für ein „Konto“.
3. Garantierte Gewinne.
„Garantiert“ und „risikolos“ gibt es beim Geldverdienen nicht. Wer dir sicheren hohen Gewinn verspricht, lügt.
4. Gewinnspiel- oder Erbschaft-Mails.
Du hast nirgends mitgemacht und trotzdem gewonnen? Ein Fremder will dir Millionen vererben? Antworte nicht. Klick nichts an. Gib keine Daten ein.
5. Kettenbrief und Schneeballsystem.
Das Geld kommt hier nicht aus einem Produkt. Es kommt von den Leuten, die du selbst wirbst. Die ersten verdienen, die letzten zahlen drauf.
6. Luxus als Beweis.
Fotos von Sportwagen, Villen und Geldbündeln beweisen nichts. Man kann sie leicht stellen oder mieten.
7. Hektik und Countdown.
„Nur noch 3 Plätze“ und „Angebot endet in 10 Minuten“ sollen dich vom Nachdenken abhalten. Ein gutes Angebot ist morgen auch noch da.
8. Ausweis oder Bankdaten schicken.
Ein Ausweisfoto, eine Kontovollmacht oder Geld für andere weiterzuleiten: Damit landest du bei Identitätsdiebstahl oder Geldwäsche. Das tust du nicht, auch nicht „nur zur Prüfung“.
So sieht es seriös aus
Partnerprogramm (Affiliate). Du empfiehlst ein Produkt eines anderen. Kauft jemand über deinen Link, bekommt der Anbieter den Verkauf und du eine Provision.
Dafür musst du selbst Menschen auf deinen Link bringen. Zum Beispiel mit einer Mail, mit einer eigenen Seite oder indem du in einer Gruppe ehrlich berätst. Niemand macht das für dich. Und nicht jede Empfehlung führt zu einem Kauf.
WerbeMail24 ist ein sogenannter Viral Mailer. Die Mitglieder schicken sich gegenseitig Werbemails. Für das Lesen und Anklicken einer fremden Mail bekommst du Credits. Mit Credits bezahlst du den Versand deiner eigenen Werbemail. Ich betreibe WerbeMail24 selbst.
Damit du nichts Falsches erwartest, sage ich es offen:
Bei neuen Gratis-Konten schaltest du den Versand einmalig für 4,99 € frei. Oder du bekommst ihn kostenlos nach 7 Tagen und 50 bestätigten Klicks. Das Konto selbst bleibt gratis. Mit der Anmeldung stimmst du zu, Mails von Mitgliedern und den Newsletter des Betreibers zu bekommen. Das kannst du jederzeit widerrufen.
0 €
kostet die Anmeldung
500
Credits zum Start, danach 500 Bonus-Credits im Monat
4
Tage Abstand, bis zu 500 Empfänger je Mail
3
Credits je Klick, Seite 10 Sekunden offen
Dann frag vorher nach, ob und wie du einen Nebenverdienst angeben musst. Je nach Fall ist das das Finanzamt, die Rentenversicherung oder die Agentur für Arbeit. Dort bekommst du eine verbindliche Auskunft.
Ja, manche Menschen tun das. Es braucht Zeit, Mühe und Geduld. Und ein Erfolg ist nie sicher. Sei misstrauisch bei jedem, der dir eine Summe nennt.
Such dir ein Thema, das du kennst, und lerne in kleinen Schritten. Zum Beispiel mit einem Partnerprogramm: Du empfiehlst ein Produkt und bekommst bei einem Kauf über deinen Link eine Provision. Plane Wochen und Monate zum Lernen ein.
Das Impressum ist vollständig, die Kosten sind klar, es gibt keine Verdienstversprechen und niemand drängt dich. Verlangt jemand vorab Geld oder deine Ausweisdaten, lass es sein.
Grundsätzlich ja, es kann aber Folgen für Steuer und Rente haben. Frag vorher beim Finanzamt und bei der Rentenversicherung nach.
Nein. Die Anmeldung ist kostenlos, es gibt keine Laufzeit und kein Abo. Wenn du Mails versenden willst, gilt bei neuen Gratis-Konten: einmal 4,99 € oder 7 Tage warten und 50 Klicks bestätigen.
Nein. Credits haben keinen Geldwert. Sie dienen nur dazu, bei WerbeMail24 Werbemails zu versenden.
Das kann ich nicht versprechen. WerbeMail24 bringt deine Werbung vor andere Werbetreibende. Ob daraus ein Verkauf wird, hängt von deinem Angebot und deinem Text ab. Und ein bisschen vom Zufall.
Die Anmeldung ist kostenlos und verpflichtet dich zu nichts. Du bekommst eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst danach ist dein Konto aktiv.